Beim „Historytreffen“ am 20. Januar sind viele BewohnerInnen des Viertels zusammengekommen und haben über ihr Eltingviertel von früher erzählt. Zusammen wurde versucht, die Vergangenheit wieder aufleben zu lassen. Fotoalben, Jahresbücher und Zeitungsartikel wurden mitgebracht, um die Erinnerungen von früher zu teilen. Die lebhaften Erzählungen der TeilnehmerInnen, die im Viertel geboren und aufgewachsen sind, zeichneten ein Bild von der Zeit, in der das Eltingviertel noch eine Arbeitersiedlung war: Wer hat wo gewohnt? Wie verlief der alte Schulweg? Und wie war es damals, hier im Viertel zu leben?

„Früher hat der Briefträger die Renten ausgezahlt. Der ist rumgegangen und hat bei jedem geklingelt. Hatte ne große Tasche mit Geld dabei.“

Die TeilnehmerInnen des „Historytreffens“ haben in ihren alten Fotoalben zahlreiche Bilder aus der Vergangenheit gefunden.

Zum Beispiel auch dieses Foto von der Ecke Waterloostraße/Eltingstraße. Aus der Perspektive des heutigen Hermann Atelier fotografiert befand sich dort damals der Lebensmittelladen Franzmann, der alles verkaufte, was das Viertel brauchte.

Auf einer großen Karte des Viertels wurden alle Erinnerungen festgehalten, alte Straßen eingezeichnet und die Infrastruktur des damaligen Eltingviertels rekonstruiert.

 

Das Treffen war ein voller Erfolg und dank der vielen Erinnerungen, Geschichten und Anekdoten der Nachbarn wurde das Eltingviertel der vergangenen Tage wieder lebendig.

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